Unsere Erfolgsgeschichten – Nachhaltige Hilfe zur Selbsthilfe

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SCHULABSCHLUSS – WAS DANN?

Im August 2023 haben 7 unserer Jugendlichen nach Abschluss der Pflichtschule das Projekt verlassen. Sie haben eine Arbeitsstelle gefunden, wo sie Vertrag und Versicherung haben und etwas lernen können, was in Peru sehr schwierig ist. Zwei der Jugendlichen bleiben im Projekt und erhalten durch die Patenschaften noch weiterhin Hilfe durch das tägliche Essen: Sie studieren an der Uni. Alle diese jungen Leute haben ihren Sprung ins Berufsleben aus eigener Kraft und Begabung geschafft, denn keiner hat Unterstützung von daheim, weder moralisch noch finanziell. Da sind wir schon ein wenig stolz.

In diesem Jahr ist die Hilfe durch Patenschaft abgeschlossen für:

David Manuel– arbeitet als Mechaniker und besucht mit dem verdienten Geld eine Fachschule für Mechatronik.

Marleni – besucht eine Tourismusschule in Cuzco, wo sie bei der Familie ihrer Tante wohnen kann.

Alexandra – arbeitet in einem Verkaufsladen, wo sie das verdiente Geld spart, um mit Jahresbeginn 24 eine Fachschule für Volksschullehrerinnen zu besuchen.

Marco Antonio – unser Tänzer! Er ist Mitglied einer Volkstanzgruppe geworden, mit dem Geld besucht er tagsüber eine Fachschule für PC – Installation und Reparatur von Computergeräten.  

Nelson – besucht einen Vorbereitungskurs für die Uni, will Industriemechanik studieren, verdient Geld in der Werkstatt seines Onkels, der ihn mit essen und wohnen unterstützt.

Joel Alex – arbeitet als Lackierer und Spengler in einem Betrieb, mit dem Verdienst will er Fortbildungskurse finanzieren.

Rodrigo und Ana Cristina sind unsere beiden Studierenden: Informatik bzw. Jus sind ihre Ziele. Man muss beachten, dass außer der UNI alle Bildungseinrichtungen in Arequipa privat sind, also Schulgeld verlangen.

Im März haben vier unsere ehemaligen Schützlinge ihr Studium beendet: Jonathan ist EDV-Ingenieur mit Bachelor, Lily hat die Masterprüfung als Mechanikerin bestanden, Nayeli hat Sozialwissenschaft studiert und ist Lehrerin in einem Colegio (Secundaria). Flor ist ausgebildete Polizistin und verdient so gut, dass sie für ihre Mutter ein Stück Grund und ein Häuschen kaufen konnte (sehr einfach natürlich). Dort hilft ihre Schwester Janet derzeit der kranken Mutter beim Einrichten, besucht aber einen Vorbereitungskurs zum Eintritt an die Uni 2024.

All dies sind Erfolgsmeldungen, die uns sagen, dass die Arbeit in unserem Projekt gut und zielführend ist. Diese Freude wollen wir mit allen unseren Helfer*innen, Unterstützer*innen und „Mitstreiter*innen“ gerne teilen!

(U. Krabichler)

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